Kursdetails


Saumbiotope oder Wildblumenwiesen? Blühende Vielfalt am Straßenrand Vortrag

Kursnummer 11-1026B
Termin Di. 09.03.2021  
Dauer 1 Termin
Uhrzeit 19:30 - 21:45 Uhr
Entgelt: ohne Entgelt
Kursleitung Detlev Kröger
Kursort Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
Vagedesstraße 2
48683 Ahaus
Dokumente zum Kurs Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.
 

Westmünsterland Forum - Bildung für nachhaltige Entwicklung
Im Nachfolgeprozess zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" haben die Vereinten Nationen mit einem politischen Forderungskatalog von zehn Punkten die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene formuliert. Daraus erwachsen 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDG Sustainable Development Goals), die ab Ende 2015 die Millenium-Entwicklungsziele vor allem unter Nachhaltigkeitsaspekten weiterführen. Zu den wichtigsten Themen gehören die Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, Wasser und Verbesserung der Hygiene, Energie, Bildung, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Klimawandel, Umwelt und Beschäftigung. Zu den genannten Schlüsselthemen bietet das Westmünsterland Forum unterschiedliche Bildungsveranstaltungen an.

aktuelles forum Volkshochschule
Bildungsforum e. V.

Biologische Station Zwillbrock e. V.
Naturschutzzentrum Westliches Münsterland

Technische Akademie Ahaus
Institut für Weiterbildung

Westmünsterland Forum - Bildung für nachhaltige Entwicklung
Im Nachfolgeprozess zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" haben die Vereinten Nationen mit einem politischen Forderungskatalog von zehn Punkten die Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene formuliert. Daraus erwachsen 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDG Sustainable Development Goals), die ab Ende 2015 die Millenium-Entwicklungsziele vor allem unter Nachhaltigkeitsaspekten weiterführen. Zu den wichtigsten Themen gehören die Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft, Wasser und Verbesserung der Hygiene, Energie, Bildung, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Klimawandel, Umwelt und Beschäftigung. Zu den genannten Schlüsselthemen bietet das Westmünsterland Forum unterschiedliche Bildungsveranstaltungen an.

aktuelles forum Volkshochschule
Bildungsforum e. V.

Biologische Station Zwillbrock e. V.
Naturschutzzentrum Westliches Münsterland

Technische Akademie Ahaus
Institut für Weiterbildung

Artenreiche Wiesen sind im Münsterland selten geworden: Margeriten, Glockenblumen, Lichtnelken, Butter- und Kornblumen, Klappertopf und viele Arten mehr wuchsen früher noch wie selbstverständlich auf unseren Wiesen und an unseren Wegrändern. Und wie sieht es heute aus? Da muss man schon großes Glück haben, um überhaupt Pflanzen in dieser Vielfalt zu entdecken. Dabei benötigen Wildpflanzen nicht viel, man muss ihnen nur ein wenig Raum lassen. Wunderschöne Blühwiesen in den Alpen mit bis zu 200 Arten dokumentieren eindrucksvoll, welche Vielfalt möglich ist. Bei uns im Münsterland findet man artenreiches Grünland nur noch in den Naturschutzgebieten. Diese Flächen sind deshalb so vielfältig, weil höchstens zwei Mal im Jahr gemäht und das Mahdgut abgetragen wird. Landwirtschaftlich genutzte Grünlandflächen werden in der Regel bis zu sechs Mal im Jahr gemäht. Damit der Ertrag stimmt, wird mit Mineraldünger oder Gülle gedüngt. Das führt zu einer extremen Artenarmut: auf solchen Wiesen blüht nur noch der Löwenzahn. Unseren Saumbiotopen, die mittlerweile wichtige Rückzugsgebiete für unsere heimischen Wildpflanzen darstellen, geht es nicht besser. Die Verkehrssicherungspflicht hat zu einem übertriebenen Ordnungssinn geführt, so dass manche Straßenabschnitte vier Mal im Jahr gemulcht werden.
Was ist also zu tun? In seinem Vortrag wird Dr. Detlev Kröger, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Coesfeld e. V., Maßnahmen und Möglichkeiten aufzeigen, die dazu beitragen unsere Landschaft wieder artenreicher zu machen und stellt einzelne Projekte dazu vor.

Artenreiche Wiesen sind im Münsterland selten geworden: Margeriten, Glockenblumen, Lichtnelken, Butter- und Kornblumen, Klappertopf und viele Arten mehr wuchsen früher noch wie selbstverständlich auf unseren Wiesen und an unseren Wegrändern. Und wie sieht es heute aus? Da muss man schon großes Glück haben, um überhaupt Pflanzen in dieser Vielfalt zu entdecken. Dabei benötigen Wildpflanzen nicht viel, man muss ihnen nur ein wenig Raum lassen. Wunderschöne Blühwiesen in den Alpen mit bis zu 200 Arten dokumentieren eindrucksvoll, welche Vielfalt möglich ist. Bei uns im Münsterland findet man artenreiches Grünland nur noch in den Naturschutzgebieten. Diese Flächen sind deshalb so vielfältig, weil höchstens zwei Mal im Jahr gemäht und das Mahdgut abgetragen wird. Landwirtschaftlich genutzte Grünlandflächen werden in der Regel bis zu sechs Mal im Jahr gemäht. Damit der Ertrag stimmt, wird mit Mineraldünger oder Gülle gedüngt. Das führt zu einer extremen Artenarmut: auf solchen Wiesen blüht nur noch der Löwenzahn. Unseren Saumbiotopen, die mittlerweile wichtige Rückzugsgebiete für unsere heimischen Wildpflanzen darstellen, geht es nicht besser. Die Verkehrssicherungspflicht hat zu einem übertriebenen Ordnungssinn geführt, so dass manche Straßenabschnitte vier Mal im Jahr gemulcht werden.
Was ist also zu tun? In seinem Vortrag wird Dr. Detlev Kröger, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Coesfeld e. V., Maßnahmen und Möglichkeiten aufzeigen, die dazu beitragen unsere Landschaft wieder artenreicher zu machen und stellt einzelne Projekte dazu vor.




Termine

Datum
Di., 09.03.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:45 Uhr
Ort
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
1. Termin: Am Dienstag den 09.03.2021 von 19 Uhr 30bis 21 Uhr 45


Kurs

Saumbiotope oder Wildblumenwiesen? Blühende Vielfalt am Straßenrand Vortrag

Kursnummer: 11-1026B

Wann
Datum
Di., 09.03.2021
Uhrzeit
19:30 - 21:45 Uhr
Ort
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
1. Termin: Am Dienstag den 09.03.2021 von 19 Uhr 30bis 21 Uhr 45

Wo
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
Treffpunkt: Vagedesstraße 2, 48683 Ahaus

Wer
Detlev Kröger

Kosten
0,00 Euro
Information Artenreiche Wiesen sind im Münsterland selten geworden: Margeriten, Glockenblumen, Lichtnelken, Butter- und Kornblumen, Klappertopf und viele Arten mehr wuchsen früher noch wie selbstverständlich auf unseren Wiesen und an unseren Wegrändern. Und wie sieht es heute aus? Da muss man schon großes Glück haben, um überhaupt Pflanzen in dieser Vielfalt zu entdecken. Dabei benötigen Wildpflanzen nicht viel, man muss ihnen nur ein wenig Raum lassen. Wunderschöne Blühwiesen in den Alpen mit bis zu 200 Arten dokumentieren eindrucksvoll, welche Vielfalt möglich ist. Bei uns im Münsterland findet man artenreiches Grünland nur noch in den Naturschutzgebieten. Diese Flächen sind deshalb so vielfältig, weil höchstens zwei Mal im Jahr gemäht und das Mahdgut abgetragen wird. Landwirtschaftlich genutzte Grünlandflächen werden in der Regel bis zu sechs Mal im Jahr gemäht. Damit der Ertrag stimmt, wird mit Mineraldünger oder Gülle gedüngt. Das führt zu einer extremen Artenarmut: auf solchen Wiesen blüht nur noch der Löwenzahn. Unseren Saumbiotopen, die mittlerweile wichtige Rückzugsgebiete für unsere heimischen Wildpflanzen darstellen, geht es nicht besser. Die Verkehrssicherungspflicht hat zu einem übertriebenen Ordnungssinn geführt, so dass manche Straßenabschnitte vier Mal im Jahr gemulcht werden.
Was ist also zu tun? In seinem Vortrag wird Dr. Detlev Kröger, Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Coesfeld e. V., Maßnahmen und Möglichkeiten aufzeigen, die dazu beitragen unsere Landschaft wieder artenreicher zu machen und stellt einzelne Projekte dazu vor.