Rundgang zur Zwangsarbeit in der Jutefabrik Ahaus im Zweiten Weltkrieg

Kursnummer 91-1082
Termin So. 05.05.2019  
Dauer 1 Termin
Uhrzeit 15:00 - 16:30 Uhr
Entgelt: 0,00 EUR
Kursleitung Hermann Löhring
Kursort
Dokumente zum Kurs Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.
 

„Wir waren nicht freiwillig hier“ - so lautet der Titel eines Buches der Ahauserin Elke Große Vorholt (aus dem Jahre 2001) zu den unterschiedlichen Arbeits- und (Über-)Lebensbedingungen von niederländischen und flämischen Zwangsarbeiter(inne)n sowie von polnischen und sowjetrussischen „Ostarbeiterinnen“ in der Ahauser „Jute-Spinnerei und -Weberei van Delden“ von 1940 bis 1945. Auf den Erkenntnissen dieser Veröffentlichung fußt der Rundgang zu den früheren Arbeitsstätten und betriebsinternen Unterkünften und Lagern.
Dabei werden einzelne Personen vorgestellt, z.B. die ermordete Charlotte Delatron. Auch wird aus einem Brief der polnischen Zwangsarbeiterin Antonia Kunik vorgelesen, in dem sie schildert, wie sie und ihre damals minderjährigen Kinder im stacheldrahtumwehrten „Lager Berta“ auf dem Betriebsgelände der Jutefabrik mit knapper Not überlebten, während ihre Mutter Eva Kafka den Hunger und die Strapazen der Zwangsarbeit nicht überstand.
Ein weiterer Schwerpunkt des Erinnerungsgangs wird das „Arbeitserziehungslager“ für Frauen sein, das in der Nähe der Jutefabrik von der Gestapo Münster als brutal geführtes „KZ auf Zeit“ eingerichtet wurde.
Jede/r Teilnehmer/in kann (wenn gewünscht) durch Vorlesen vorbereiteter Info-Texte den Rundgang aktiv mitgestalten.

„Wir waren nicht freiwillig hier“ - so lautet der Titel eines Buches der Ahauserin Elke Große Vorholt (aus dem Jahre 2001) zu den unterschiedlichen Arbeits- und (Über-)Lebensbedingungen von niederländischen und flämischen Zwangsarbeiter(inne)n sowie von polnischen und sowjetrussischen „Ostarbeiterinnen“ in der Ahauser „Jute-Spinnerei und -Weberei van Delden“ von 1940 bis 1945. Auf den Erkenntnissen dieser Veröffentlichung fußt der Rundgang zu den früheren Arbeitsstätten und betriebsinternen Unterkünften und Lagern.
Dabei werden einzelne Personen vorgestellt, z.B. die ermordete Charlotte Delatron. Auch wird aus einem Brief der polnischen Zwangsarbeiterin Antonia Kunik vorgelesen, in dem sie schildert, wie sie und ihre damals minderjährigen Kinder im stacheldrahtumwehrten „Lager Berta“ auf dem Betriebsgelände der Jutefabrik mit knapper Not überlebten, während ihre Mutter Eva Kafka den Hunger und die Strapazen der Zwangsarbeit nicht überstand.
Ein weiterer Schwerpunkt des Erinnerungsgangs wird das „Arbeitserziehungslager“ für Frauen sein, das in der Nähe der Jutefabrik von der Gestapo Münster als brutal geführtes „KZ auf Zeit“ eingerichtet wurde.
Jede/r Teilnehmer/in kann (wenn gewünscht) durch Vorlesen vorbereiteter Info-Texte den Rundgang aktiv mitgestalten.




Termine

Datum
So., 05.05.2019
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Ahaus, Villa van Delden
1. Termin: Am Sonntag den 05.05.2019 von 15 Uhr bis 16 Uhr 30



Was

Rundgang zur Zwangsarbeit in der Jutefabrik Ahaus im Zweiten Weltkrieg

Kursnummer: 91-1082

Wann
Datum
So., 05.05.2019
Uhrzeit
15:00 - 16:30 Uhr
Ort
Ahaus, Villa van Delden
1. Termin: Am Sonntag den 05.05.2019 von 15 Uhr bis 16 Uhr 30

Wo
Treffpunkt: ,

Wer
Hermann Löhring

Kosten
0,00 Euro
Information „Wir waren nicht freiwillig hier“ - so lautet der Titel eines Buches der Ahauserin Elke Große Vorholt (aus dem Jahre 2001) zu den unterschiedlichen Arbeits- und (Über-)Lebensbedingungen von niederländischen und flämischen Zwangsarbeiter(inne)n sowie von polnischen und sowjetrussischen „Ostarbeiterinnen“ in der Ahauser „Jute-Spinnerei und -Weberei van Delden“ von 1940 bis 1945. Auf den Erkenntnissen dieser Veröffentlichung fußt der Rundgang zu den früheren Arbeitsstätten und betriebsinternen Unterkünften und Lagern.
Dabei werden einzelne Personen vorgestellt, z.B. die ermordete Charlotte Delatron. Auch wird aus einem Brief der polnischen Zwangsarbeiterin Antonia Kunik vorgelesen, in dem sie schildert, wie sie und ihre damals minderjährigen Kinder im stacheldrahtumwehrten „Lager Berta“ auf dem Betriebsgelände der Jutefabrik mit knapper Not überlebten, während ihre Mutter Eva Kafka den Hunger und die Strapazen der Zwangsarbeit nicht überstand.
Ein weiterer Schwerpunkt des Erinnerungsgangs wird das „Arbeitserziehungslager“ für Frauen sein, das in der Nähe der Jutefabrik von der Gestapo Münster als brutal geführtes „KZ auf Zeit“ eingerichtet wurde.
Jede/r Teilnehmer/in kann (wenn gewünscht) durch Vorlesen vorbereiteter Info-Texte den Rundgang aktiv mitgestalten.