Gemeinsam unterwegs - "Allein wäre ich nicht hingegangen" Untertauchermuseum Aalten: Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands

Kursnummer 91-1121
Termin So. 17.03.2019  
Bemerkung Anmeldeschluss: Montag, 11. März
Dauer 1 Termin
Uhrzeit 12:30 - 18:30 Uhr
Entgelt: 15,00 EUR , (inkl. Führung, Eintritt Museum und Sonderausstellung sowie Rundgang Aalten) zuzüglich Fahrtkostenbeteiligung
Kursleitung Maria Terhechte-Vos
Kursort Stadtlohn, VHS-Haus (Abfahrt)
Klosterstraße 18
48703 Stadtlohn
Dokumente zum Kurs Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.
 

Gemeinsam unterwegs - "Allein wäre ich nicht hingegangen"
Dieses Programmangebot richtet sich an Frauen, denen nicht die Lust an Unternehmungen, wohl aber eine persönliche Begleitung dazu fehlt. Wer keine Freude daran hat, allein zu Konzerten, Ausstellungen oder Städtefahrten aufzubrechen, trifft in diesem Kurs auf gleichgesinnte Frauen, die sich zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen finden.

Gemeinsam unterwegs - "Allein wäre ich nicht hingegangen"
Dieses Programmangebot richtet sich an Frauen, denen nicht die Lust an Unternehmungen, wohl aber eine persönliche Begleitung dazu fehlt. Wer keine Freude daran hat, allein zu Konzerten, Ausstellungen oder Städtefahrten aufzubrechen, trifft in diesem Kurs auf gleichgesinnte Frauen, die sich zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen finden.

Das Nationale Untertauchermuseum in Aalten erzählt die Geschichten gewöhnlicher Menschen in einer ungewöhnlichen Zeit, während des Zweiten Weltkriegs. Der Grenzort Aalten spielte während des Krieges eine besondere Rolle, in Aalten gab es während des Krieges die höchste Anzahl Untergetauchter in den Niederlanden. In der aktuellen Ausstellung ‘Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands’ steht die Rolle der Frauen in der Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkrieges im Mittelpunkt. Frauen spielten eine wesentliche Rolle als ‘Manager’ des Widerstands. Sie wirkten meist im Schatten ihrer Ehemänner und Väter, und vor allem nach dem Krieg blieb ihre Arbeit weitgehend unbeachtet. Anhand von bisher unveröffentlichten Quellen, wie Interviews, Briefen, Tagebüchern, Objekten und Fotografien kommen einige der beteiligten Frauen aus dem Schatten der Geschichte, die sich lange Zeit nur auf die Rolle der männlichen Widerstandskämpfer konzentrierte. So liegt der Fokus u.a. auf Heleen Kuipers-Rietberg (alias Tante Riek) aus Winterswijk. Sie war Mitbegründerin des nationalen Hilfsnetzwerks für untergetauchte Personen (LO) und wurde zu einer der bekanntesten niederländischen. Ferner werden Minnie und Gerrie Jolink (auch bekannt als Damen Jolink) vorgestellt, zwei Schwestern aus Varsseveld, die unzähligen untergetauchten Menschen ein sicheres Versteck geboten haben und dies wie Helen Kuiperes-Rietberg mit dem Tod bezahlt haben. Neben diesen weiblichen Führern im Widerstand wird auch an die jungen Frauen erinnert, die als Töchter ihren Eltern bei der Widerstandstätigkeit halfen, aber auch der Widerstand auf deutscher Seite hat seinen Platz in dieser Ausstellung. Die Bocholterin Antonia Brüning, Hanni Meis, die Frau des Suderwicker Pfarrers, die Journalistin Hulda Pankok-Droste, Frau des Malers Otto Pankok und die Dürener Gräfin Maria Stolberg zu Stolberg brauchen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Vor der Führung durch das Museum und die Ausstellung werden wir in einem Rundgang durch die Aaltener ‘Gängeskes’ geführt. Gängeskes wurden die schmalen Verbindungswege zwischen den Gärten der Aaltener und den öffentlichen Straßen bzw. Wegen genannt. Diese Gassen waren häufig nur zwei Schubkarren breit. Das alte Gängeskes-Netz ist teilweise noch vorhanden.

Das Nationale Untertauchermuseum in Aalten erzählt die Geschichten gewöhnlicher Menschen in einer ungewöhnlichen Zeit, während des Zweiten Weltkriegs. Der Grenzort Aalten spielte während des Krieges eine besondere Rolle, in Aalten gab es während des Krieges die höchste Anzahl Untergetauchter in den Niederlanden. In der aktuellen Ausstellung ‘Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands’ steht die Rolle der Frauen in der Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkrieges im Mittelpunkt. Frauen spielten eine wesentliche Rolle als ‘Manager’ des Widerstands. Sie wirkten meist im Schatten ihrer Ehemänner und Väter, und vor allem nach dem Krieg blieb ihre Arbeit weitgehend unbeachtet. Anhand von bisher unveröffentlichten Quellen, wie Interviews, Briefen, Tagebüchern, Objekten und Fotografien kommen einige der beteiligten Frauen aus dem Schatten der Geschichte, die sich lange Zeit nur auf die Rolle der männlichen Widerstandskämpfer konzentrierte. So liegt der Fokus u.a. auf Heleen Kuipers-Rietberg (alias Tante Riek) aus Winterswijk. Sie war Mitbegründerin des nationalen Hilfsnetzwerks für untergetauchte Personen (LO) und wurde zu einer der bekanntesten niederländischen. Ferner werden Minnie und Gerrie Jolink (auch bekannt als Damen Jolink) vorgestellt, zwei Schwestern aus Varsseveld, die unzähligen untergetauchten Menschen ein sicheres Versteck geboten haben und dies wie Helen Kuiperes-Rietberg mit dem Tod bezahlt haben. Neben diesen weiblichen Führern im Widerstand wird auch an die jungen Frauen erinnert, die als Töchter ihren Eltern bei der Widerstandstätigkeit halfen, aber auch der Widerstand auf deutscher Seite hat seinen Platz in dieser Ausstellung. Die Bocholterin Antonia Brüning, Hanni Meis, die Frau des Suderwicker Pfarrers, die Journalistin Hulda Pankok-Droste, Frau des Malers Otto Pankok und die Dürener Gräfin Maria Stolberg zu Stolberg brauchen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Vor der Führung durch das Museum und die Ausstellung werden wir in einem Rundgang durch die Aaltener ‘Gängeskes’ geführt. Gängeskes wurden die schmalen Verbindungswege zwischen den Gärten der Aaltener und den öffentlichen Straßen bzw. Wegen genannt. Diese Gassen waren häufig nur zwei Schubkarren breit. Das alte Gängeskes-Netz ist teilweise noch vorhanden.



Kurs abgeschlossen

Termine

Datum
So., 17.03.2019
Uhrzeit
12:30 - 18:30 Uhr
Ort
Stadtlohn, VHS-Haus (Abfahrt)
1. Termin: Am Sonntag den 17.03.2019 von 12 Uhr 30bis 18 Uhr 30



Was

Gemeinsam unterwegs - "Allein wäre ich nicht hingegangen" Untertauchermuseum Aalten: Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands

Kursnummer: 91-1121

Wann
Datum
So., 17.03.2019
Uhrzeit
12:30 - 18:30 Uhr
Ort
Stadtlohn, VHS-Haus (Abfahrt)
1. Termin: Am Sonntag den 17.03.2019 von 12 Uhr 30bis 18 Uhr 30

Wo
Stadtlohn, VHS-Haus (Abfahrt)
Treffpunkt: Klosterstraße 18, 48703 Stadtlohn

Wer
Maria Terhechte-Vos

Kosten
15,00 Euro
Information Gemeinsam unterwegs - "Allein wäre ich nicht hingegangen"
Dieses Programmangebot richtet sich an Frauen, denen nicht die Lust an Unternehmungen, wohl aber eine persönliche Begleitung dazu fehlt. Wer keine Freude daran hat, allein zu Konzerten, Ausstellungen oder Städtefahrten aufzubrechen, trifft in diesem Kurs auf gleichgesinnte Frauen, die sich zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen finden. Das Nationale Untertauchermuseum in Aalten erzählt die Geschichten gewöhnlicher Menschen in einer ungewöhnlichen Zeit, während des Zweiten Weltkriegs. Der Grenzort Aalten spielte während des Krieges eine besondere Rolle, in Aalten gab es während des Krieges die höchste Anzahl Untergetauchter in den Niederlanden. In der aktuellen Ausstellung ‘Die Frau als Dreh- und Angelpunkt des Widerstands’ steht die Rolle der Frauen in der Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkrieges im Mittelpunkt. Frauen spielten eine wesentliche Rolle als ‘Manager’ des Widerstands. Sie wirkten meist im Schatten ihrer Ehemänner und Väter, und vor allem nach dem Krieg blieb ihre Arbeit weitgehend unbeachtet. Anhand von bisher unveröffentlichten Quellen, wie Interviews, Briefen, Tagebüchern, Objekten und Fotografien kommen einige der beteiligten Frauen aus dem Schatten der Geschichte, die sich lange Zeit nur auf die Rolle der männlichen Widerstandskämpfer konzentrierte. So liegt der Fokus u.a. auf Heleen Kuipers-Rietberg (alias Tante Riek) aus Winterswijk. Sie war Mitbegründerin des nationalen Hilfsnetzwerks für untergetauchte Personen (LO) und wurde zu einer der bekanntesten niederländischen. Ferner werden Minnie und Gerrie Jolink (auch bekannt als Damen Jolink) vorgestellt, zwei Schwestern aus Varsseveld, die unzähligen untergetauchten Menschen ein sicheres Versteck geboten haben und dies wie Helen Kuiperes-Rietberg mit dem Tod bezahlt haben. Neben diesen weiblichen Führern im Widerstand wird auch an die jungen Frauen erinnert, die als Töchter ihren Eltern bei der Widerstandstätigkeit halfen, aber auch der Widerstand auf deutscher Seite hat seinen Platz in dieser Ausstellung. Die Bocholterin Antonia Brüning, Hanni Meis, die Frau des Suderwicker Pfarrers, die Journalistin Hulda Pankok-Droste, Frau des Malers Otto Pankok und die Dürener Gräfin Maria Stolberg zu Stolberg brauchen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Vor der Führung durch das Museum und die Ausstellung werden wir in einem Rundgang durch die Aaltener ‘Gängeskes’ geführt. Gängeskes wurden die schmalen Verbindungswege zwischen den Gärten der Aaltener und den öffentlichen Straßen bzw. Wegen genannt. Diese Gassen waren häufig nur zwei Schubkarren breit. Das alte Gängeskes-Netz ist teilweise noch vorhanden.

Dieser Kurs ist bereits abgeschlossen und kann deshalb nicht gebucht werden.