Kunst und Künstler/innen am Bauhaus Seminar

Kursnummer 92-2306
Zeitraum Mo. 09.09.2019 - Mo. 30.09.2019  
Dauer 4 x
Uhrzeit 18:00 - 19:30 Uhr
Entgelt: 21,00 EUR / ermäßigt 13,00 EUR
Kursleitung Jörg Niemer
Kursort Ahaus, VHS-Haus
Vagedesstraße 2
48683 Ahaus
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Das 100. Gründungsjubiläum des Staatlichen Bauhauses soll Anlass zu einer intensiveren Betrachtung dieser Institution sein. Im Gründungsmanifest hieß es: "Das Bauhaus erstrebt die Sammlung allen künstlerischen Schaffens zur Einheit, die Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen ..." Es gelang Walter Gropius, die namhaftesten Künstler - Wassily Kandinsky, Johannes Itten und Paul Klee - an die Institution, die 1925 aus dem konservativen Thüringen in die liberalere Industriestadt Dessau übersiedelte, zu binden. Die Gründungsphase war v. a. durch die spiritistischen Ideen Ittens geprägt. Bereits vor dem Umzug nach Dessau setzte sich die neue Strömung des rationalistischen Industriedesigns als neuer Leitgedanke durch, verbunden mit Namen wie Marcel Breuer oder Josef Albers. Es sollen Hintergründe und ausgewählte Werke der Bauhaus-Künstler/innen ebenso wie die wichtigsten Bauwerke sowie kunsthandwerkliche Entwürfe erörtert werden. Hieß es bereits im Bauhaus-Manifest, dass Personen ohne Ansehen von Alter und Geschlecht aufgenommen werden, wurden Frauen lange von der Architektenausbildung ferngehalten und v. a. in den textilen Bereich verwiesen. Nichtsdestoweniger schufen Bauhauskünstlerinnen bedeutende Werke. Gunta Stölzl kehrte 1925 ans Bauhaus zurück und übernahm 1927 die Leitung der Webereiwerkstatt. Marianne Brandt , die stellvertretende Leiterin der Metallwerkstatt, hinterließ der Nachwelt ihre berühmte Teekanne mit Ebenholzgriff.
Anhand von ausgewähltem Bildmaterial werden die Schaffensphasen der Bauhaus-Künstler/innen dargestellt und diskutiert.

Das 100. Gründungsjubiläum des Staatlichen Bauhauses soll Anlass zu einer intensiveren Betrachtung dieser Institution sein. Im Gründungsmanifest hieß es: "Das Bauhaus erstrebt die Sammlung allen künstlerischen Schaffens zur Einheit, die Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen ..." Es gelang Walter Gropius, die namhaftesten Künstler - Wassily Kandinsky, Johannes Itten und Paul Klee - an die Institution, die 1925 aus dem konservativen Thüringen in die liberalere Industriestadt Dessau übersiedelte, zu binden. Die Gründungsphase war v. a. durch die spiritistischen Ideen Ittens geprägt. Bereits vor dem Umzug nach Dessau setzte sich die neue Strömung des rationalistischen Industriedesigns als neuer Leitgedanke durch, verbunden mit Namen wie Marcel Breuer oder Josef Albers. Es sollen Hintergründe und ausgewählte Werke der Bauhaus-Künstler/innen ebenso wie die wichtigsten Bauwerke sowie kunsthandwerkliche Entwürfe erörtert werden. Hieß es bereits im Bauhaus-Manifest, dass Personen ohne Ansehen von Alter und Geschlecht aufgenommen werden, wurden Frauen lange von der Architektenausbildung ferngehalten und v. a. in den textilen Bereich verwiesen. Nichtsdestoweniger schufen Bauhauskünstlerinnen bedeutende Werke. Gunta Stölzl kehrte 1925 ans Bauhaus zurück und übernahm 1927 die Leitung der Webereiwerkstatt. Marianne Brandt , die stellvertretende Leiterin der Metallwerkstatt, hinterließ der Nachwelt ihre berühmte Teekanne mit Ebenholzgriff.
Anhand von ausgewähltem Bildmaterial werden die Schaffensphasen der Bauhaus-Künstler/innen dargestellt und diskutiert.




Termine

Datum
Mo., 09.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
1. Termin: Am Montag den 09.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 16.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
2. Termin: Am Montag den 16.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 23.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
3. Termin: Am Montag den 23.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 30.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
4. Termin: Am Montag den 30.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30


Kurs

Kunst und Künstler/innen am Bauhaus Seminar

Kursnummer: 92-2306

Wann
Datum
Mo., 09.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
1. Termin: Am Montag den 09.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 16.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
2. Termin: Am Montag den 16.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 23.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
3. Termin: Am Montag den 23.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30
Datum
Mo., 30.09.2019
Uhrzeit
18:00 - 19:30 Uhr
Ort
Ahaus, VHS-Haus
4. Termin: Am Montag den 30.09.2019 von 18 Uhr bis 19 Uhr 30

Wo
Ahaus, VHS-Haus
Treffpunkt: Vagedesstraße 2, 48683 Ahaus

Wer
Jörg Niemer

Kosten
21,00 Euro
ermäßigt 13,00 Euro
Information Das 100. Gründungsjubiläum des Staatlichen Bauhauses soll Anlass zu einer intensiveren Betrachtung dieser Institution sein. Im Gründungsmanifest hieß es: "Das Bauhaus erstrebt die Sammlung allen künstlerischen Schaffens zur Einheit, die Wiedervereinigung aller werkkünstlerischen Disziplinen ..." Es gelang Walter Gropius, die namhaftesten Künstler - Wassily Kandinsky, Johannes Itten und Paul Klee - an die Institution, die 1925 aus dem konservativen Thüringen in die liberalere Industriestadt Dessau übersiedelte, zu binden. Die Gründungsphase war v. a. durch die spiritistischen Ideen Ittens geprägt. Bereits vor dem Umzug nach Dessau setzte sich die neue Strömung des rationalistischen Industriedesigns als neuer Leitgedanke durch, verbunden mit Namen wie Marcel Breuer oder Josef Albers. Es sollen Hintergründe und ausgewählte Werke der Bauhaus-Künstler/innen ebenso wie die wichtigsten Bauwerke sowie kunsthandwerkliche Entwürfe erörtert werden. Hieß es bereits im Bauhaus-Manifest, dass Personen ohne Ansehen von Alter und Geschlecht aufgenommen werden, wurden Frauen lange von der Architektenausbildung ferngehalten und v. a. in den textilen Bereich verwiesen. Nichtsdestoweniger schufen Bauhauskünstlerinnen bedeutende Werke. Gunta Stölzl kehrte 1925 ans Bauhaus zurück und übernahm 1927 die Leitung der Webereiwerkstatt. Marianne Brandt , die stellvertretende Leiterin der Metallwerkstatt, hinterließ der Nachwelt ihre berühmte Teekanne mit Ebenholzgriff.
Anhand von ausgewähltem Bildmaterial werden die Schaffensphasen der Bauhaus-Künstler/innen dargestellt und diskutiert.