Wer braucht schon Kunst? Eine notwendige Erinnerungsreise zur Schönheit Vortrag

Kursnummer 02-2303
Termin Di. 10.11.2020  
Bemerkung Anmeldeschluss: 9. November
Dauer 1 Termin
Uhrzeit 20:00 - 22:15 Uhr
Entgelt: 6,00 EUR / ermäßigt 4,00 EUR
Kursleitung Christian Heeck
Kursort Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
Vagedesstraße 2
48683 Ahaus
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Manche werden sagen: Danke, dass die Künste eine Pause machen, dass Schluss ist mit dem Überschuss, dem Überfluss, der verwirrenden Unübersichtlichkeit. Zeigt sich nicht, was wirklich wichtig ist? Aber vielleicht geht es in der Kunst um mehr als reine Augenweide, Spiel, Event? In den afrikanischen Sprachen scheint das Wort „Schönheit“ zu fehlen. Doch sie setzen Schönheit der Güte und vor allem der Wirksamkeit gleich. „In der westlichen Kunst geht es um ästhetische Wirkung, in der nativen Kunst um rituelle Wirksamkeit“ (Emil Schmalenbach). Der Blick auf die Ursprünge der Kunst zeigt: es ging immer um das Notwendige, um das Erkennen der Wirklichkeit, um Ausdruck, Deutung und Verwandlung menschlicher Erfahrung, das Überwinden unserer ursprünglichen Umnachtung, um Urkenntnis. Lascaux und Mark Rothko, „Götzenbilder“ und Ikonen, der Mönch am Meer (Friedrich) und „Picasso primitif“: Kunst ist „challenge“ – Herausforderung. Sehen wir gemeinsam?

Manche werden sagen: Danke, dass die Künste eine Pause machen, dass Schluss ist mit dem Überschuss, dem Überfluss, der verwirrenden Unübersichtlichkeit. Zeigt sich nicht, was wirklich wichtig ist? Aber vielleicht geht es in der Kunst um mehr als reine Augenweide, Spiel, Event? In den afrikanischen Sprachen scheint das Wort „Schönheit“ zu fehlen. Doch sie setzen Schönheit der Güte und vor allem der Wirksamkeit gleich. „In der westlichen Kunst geht es um ästhetische Wirkung, in der nativen Kunst um rituelle Wirksamkeit“ (Emil Schmalenbach). Der Blick auf die Ursprünge der Kunst zeigt: es ging immer um das Notwendige, um das Erkennen der Wirklichkeit, um Ausdruck, Deutung und Verwandlung menschlicher Erfahrung, das Überwinden unserer ursprünglichen Umnachtung, um Urkenntnis. Lascaux und Mark Rothko, „Götzenbilder“ und Ikonen, der Mönch am Meer (Friedrich) und „Picasso primitif“: Kunst ist „challenge“ – Herausforderung. Sehen wir gemeinsam?




Termine

Datum
Di., 10.11.2020
Uhrzeit
20:00 - 22:15 Uhr
Ort
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
1. Termin: Am Dienstag den 10.11.2020 von 20 Uhr bis 22 Uhr 15


Kurs

Wer braucht schon Kunst? Eine notwendige Erinnerungsreise zur Schönheit Vortrag

Kursnummer: 02-2303

Wann
Datum
Di., 10.11.2020
Uhrzeit
20:00 - 22:15 Uhr
Ort
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
1. Termin: Am Dienstag den 10.11.2020 von 20 Uhr bis 22 Uhr 15

Wo
Ahaus, Tonhalle im Kulturquadrat
Treffpunkt: Vagedesstraße 2, 48683 Ahaus

Wer
Christian Heeck

Kosten
6,00 Euro
ermäßigt 4,00 Euro
Information Manche werden sagen: Danke, dass die Künste eine Pause machen, dass Schluss ist mit dem Überschuss, dem Überfluss, der verwirrenden Unübersichtlichkeit. Zeigt sich nicht, was wirklich wichtig ist? Aber vielleicht geht es in der Kunst um mehr als reine Augenweide, Spiel, Event? In den afrikanischen Sprachen scheint das Wort „Schönheit“ zu fehlen. Doch sie setzen Schönheit der Güte und vor allem der Wirksamkeit gleich. „In der westlichen Kunst geht es um ästhetische Wirkung, in der nativen Kunst um rituelle Wirksamkeit“ (Emil Schmalenbach). Der Blick auf die Ursprünge der Kunst zeigt: es ging immer um das Notwendige, um das Erkennen der Wirklichkeit, um Ausdruck, Deutung und Verwandlung menschlicher Erfahrung, das Überwinden unserer ursprünglichen Umnachtung, um Urkenntnis. Lascaux und Mark Rothko, „Götzenbilder“ und Ikonen, der Mönch am Meer (Friedrich) und „Picasso primitif“: Kunst ist „challenge“ – Herausforderung. Sehen wir gemeinsam?